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rund um eine gesunde, fett- und cholesterinbewusste Ernährung

Kategorie: Forschung und Wissenschaft

Macht Schokolade glücklich? Hilft Schokolade gegen Herzinfarkt?

Des Öfteren kann man in der Presse lesen, dass der Verzehr von Schokolade glücklich macht und das Risiko von Herzerkrankungen senkt . Was ist dran an diesen Behauptungen?

Schokolade enthält antioxidativ wirksame Flavonole und den Eiweißbaustein Tryptophan. Tryptophan ist ein Stoff, der im Gehirn in Serotonin umgewandelt wird, dem sogenannten Glückshormon.
Um dieses Glückshormon bilden zu können, muss Tryptophan allerdings in das Gehirn transportiert werden. Dies wird begünstigt durch das Vorhandensein von Zucker. Zucker fördert die Insulinbildung und Insulin befördert konkurrierende Eiweißbausteine in die Muskelzellen – mit Ausnahme von Tryptophan. Tryptophan bleibt zurück und kann so ungehemmt ins Gehirn gelangen.
Und da Schokolade sowohl Tryptophan als auch Zucker enthält, ist dies eine ideale Kombination, um größere Mengen Glückshormon bilden zu können.

Da Schokolade aber auch Kalorien enthält, ist ein ungehemmter Genuss nicht zu empfehlen. Übergewicht durch einen reichlichen Schokoladengenuss macht schließlich nicht glücklich. Und erhöht das Risiko einer Herzerkrankung. Daher Schokolade nur in Maßen genießen!

Die Deutsche Herzstiftung nimmt zu diesem Thema folgendermaßen Stellung: “…auch Herzpatienten” müssen “beim gelegentlichen Genuss von moderaten Schokoladen-Mengen kein schlechtes Gewissen haben. Wichtig ist nur, dass auf ausreichend Bewegung … geachtet wird.” Die Vermutung,  dass Schokolade eventuell das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt, ist nicht abschließend geklärt.

Übrigens: Das Glückshormon wird auch gebildet durch Sonnenbestrahlung – umso länger, umso besser. Also ruhig ab und zu einen Spaziergang in der (Frühlings-)Sonne unternehmen!
Und die gesunden Flavanole kommen auch z.B. in roten Weintrauben, Äpfeln, Zitrusfrüchten, Rotkohl oder in schwarzem Tee vor!

Mehr dazu auch unter:
http://www.herzstiftung.de/Schokolade-Herzinfarkt.html

12. April 2012
Kategorie: Forschung und Wissenschaft, Gesunde Ernährung

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Herzwochen der Deutschen Herzstiftung

Bei den aktuellen Herzwochen (noch bis 30. Nov.) finden bundesweit über 1.000 Vorträge und andere Veranstaltungen statt.

Dieses Jahr dreht sich alles um das Thema Blutdruck, z. B. wie man erhöhte Werte nach neuestem Wissen richtig senkt oder wie man den Blutdruck ohne Medikamente verringern kann. Unser Tipp: Auf den Vorträgen vor Ort können Sie sich von den Herzexperten der Deutschen Herzstiftung auch Ihre  Fragen beantworten lassen!

Der Eintritt ist kostenfrei – keine Voranmeldung erforderlich!

Weitere Informationen unter:

» Alle Termine in Ihrer Nähe
(Homepage Deutsche Herzstiftung)

16. November 2011
Kategorie: Forschung und Wissenschaft

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Nanotechnologie in Lebensmitteln

Was ist ein Nanoteilchen?

Es handelt sich um kleinste Partikel, deren Größe im Nanobereich liegt. Als ein Nanometer (Einheit: nm) bezeichnet man den milliardsten Teil eines Meters. Unvorstellbar klein: ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von etwa 70.000 nm, selbst ein rotes Blutkörperchen misst noch ca. 8.000 nm.

Nanopartikel sind jedoch keine Erfindung von Menschenhand sondern kommen in der Natur vor, so entstehen sie z. B. bei Waldbränden oder Vulkanausbrüchen.

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Was spricht für den Einsatz von Nanotechnologie?

Durch den Einsatz von Nanotechnologie erhoffen sich Forscher neue oder verbesserte Eigenschaften (z. B. bessere Löslichkeit) von bereits bestehenden Produkten oder Materialien.

Tatsächliche Errungenschaften aus dem Bereich der Nanotechnologie sind z. B. selbst reinigende Oberflächen, Sonnencremes mit verbessertem UV-Schutz oder Textilien mit antibakteriellen Eigenschaften.

Zukunftsmusik ist noch der denkbare Zusatznutzen auf dem Gebiet der Medizin: Wirkstoffe könnten zielgenauer in den Körper transportiert, Krebszellen präziser bekämpft werden.

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Was spricht dagegen?

Gegen die Verwendung von Nanotechnologie in Bereichen wie u. a. Textilien, Baustoffen und Lacken, Reinigungsmitteln und Kosmetik spricht, dass es noch an grundlegenden Kenntnissen über Risiken und Langzeitwirkungen fehlt.

Es gibt allgemein akzeptierte Studien, die den Nanoteilchen Unbedenklichkeit bescheinigen, solange sie fester Bestandteil von Stoffen und Materialien sind. Es ist allerdings noch nicht ausreichend erforscht, welche Auswirkungen die Nanopartikel auf Mensch und Natur haben, wenn sie von den Materialien durch Abrieb, Auswaschen oder auch natürlichen Abbau getrennt werden.

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Sind in Lebensmitteln Nanoteilchen?

Laut BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) finden Nanomaterialien bereits im Lebensmittelbereich Anwendung, z. B. zur Erhöhung des Vitamin- und Mineralgehaltes von bestimmten Nahrungsmitteln, als Rieselhilfe von pulverförmigen Lebensmitteln und bei der Entwicklung von stärkeren Geschmacks- und Farbstoffen.

Der BUND hat eine Datenbank mit Produkten erstellt, welche Nanopartikel enthalten sollen. Diese Liste finden Sie hier. Bei den Produkten aus dem Lebensmittelbereich handelt es sich um Nahrungsergänzungsmittel, Kochutensilien und Aufbewahrungsgefäße.

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Muss die Anwendung von Nanotechnologie gekennzeichnet werden?

Eine konkrete Kennzeichnung der Lebensmittel z. B. durch eine Aufschrift wie „Nano“ oder „mit Nanotechnologie“ besteht bislang noch nicht. Neuartige Lebensmittel unterliegen jedoch der auf europäischer Ebene gültigen Novel-Food-Verordnung. Danach müssen „Lebensmittel und Lebensmittelzutaten, bei deren Herstellung ein nicht übliches Verfahren angewandt worden ist und bei denen dieses Verfahren eine bedeutende Veränderung ihrer Zusammensetzung oder Struktur der Lebensmittel oder Lebensmittelzutaten bewirkt hat“ (Quelle: VO (EG) Nr. 258/97) von der EU vor der Marktzulassung genehmigt werden. Geplant ist bei der anstehenden Neufassung der Verordnung, den Einsatz von Nanotechnologie ausdrücklich als prüfpflichtig zu verankern.

Am 06. Juli 2011 hat das Europaparlament für neue und klarere Regeln zur Kennzeichnung von Lebensmitteln gestimmt. Sobald dieser Entwurf als Verordnung erlassen wird, werden die Lebensmittelhersteller noch drei Jahre Zeit haben, sich den Regeln anzupassen. Zudem besteht dann eine weitere Frist von zwei Jahren, um die Vorschriften bezüglich der Nährwertkennzeichnung umzusetzen. Insgesamt wird es also noch mindestens 5 Jahre dauern, bis auf den ersten Lebensmitteln der Vermerk über die Verwendung von Nanotechnologie erfolgt.

An dieser Stelle möchten wir Stellung beziehen: wir von der Firma Egle setzen weder jetzt noch in Zukunft Nanopartikel in unseren Lebensmitteln ein!

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Weiterführende Informationen erhalten Sie u. a. auch hier:

- aid infodienst; Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V.

- BUND , Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

- Europa-Parlament

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22. Juli 2011
Kategorie: Forschung und Wissenschaft

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