Für jede Verwendung ein passendes Egle-Öl
In der warmen und heißen Küche werden viele Anforderungen an ein Öl gestellt. Daher sind nicht alle Öle gleich gut für die heiße Küche geeignet. Dagegen sollten in der kalten Küche eher geschmacksreiche weniger verarbeitete Öle zum Einsatz kommen.
Anforderungen an ein Fett oder Öl in der warmen Küche:
• hitzestabil
• keine negative Beeinflussung des Lebensmittels in Geruch und Geschmack
• gleichbleibende Qualität
• stabil gegenüber der Bildung von Rauch auch nach längerem Gebrauch
• stabil gegen oxidativen Abbau (Ranzigkeit)
• lange Lebensdauer (beim Frittieren)
Unsere Egle-Öle und ihre richtige Verwendung:
| Kalte Küche | warme Küche | heiße Küche | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Salat, Rohkost | Kochen, Backen | Kurzbraten | Langbraten | Frittieren | |
| Salat- und Rohkostöl nussig | xxx | ||||
| Salat- und Rohkostöl fruchtig | xxx | ||||
| Balance-3-Speiseöl | xxx | xxx | x | ||
| Balance-3-Speiseöl Zitrone | xxx | xxx | x | ||
| Sonnenblumenkernöl | xxx | ||||
| Rapskernöl | xxx | xxx | xx | ||
| Olivenöl nativ extra | xxx | xxx | xxx | x | |
| Distelöl | xxx | xxx | xxx | x | |
| Olivenöl mild | xxx | xxx | xxx | xxx | |
| Bratöl mit Butter-Geschmack | xxx | xxx | xxx | ||
| Bratöl mit Oliven-Geschmack | xxx | xxx | xxx | x | |
| Brat- und Frittieröl | xxx | xxx | xxx | xxx | |
xx gut geeignet
xxx sehr gut geeignet
dabei gilt:
Backen: Zubereiten unter Hitze bei 100 °C bis 220 °C, das Innere der Backware erreicht eine Temperatur von etwa 100 °C
Braten: Hier überträgt Fett die Wärme auf das Lebensmittel. Kurzbraten bedeutet ein kurzes Erhitzen des Bratgutes bei ca. 160°C bis 200°C, Langbraten schließt ein längeres Erhitzen bei 140 °C bis 220 °C ein.
Frittieren: Öl wird auf ca. 170 °C bis 190 °C erhitzt und das Frittiergut wird völlig von dem Öl umgeben. Die Temperatur im Frittiergut erreicht etwa 100 °C. Frittiergeeignete Fette und Öle sollten mehrfach erhitzbar sein!
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Sehr geehrte Damen und Herren,
wie schon einmal versucht zu erfragen, aber ohne Antwort Ihrerseits: Welche Öle werden in Ihren Brat- und Speiseölen verwendet, da immer wieder ALLERGISCHE Reaktionen vorkommen? Ebenso in den Brotaufstrichen und Schmalz und Wurst ? Nußöle? Oder oder oder? Über eine Antwort wäre ich dankbar.
MFG B. Schweitzer
Sehr geehrte Frau Schweitzer,
unser Brat- und Frittieröl und unser Bratöl mit Buttergeschmack enthalten ein spezielles Sonnenblumenöl mit einem hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren. Unser Bratöl mit Olivengeschmack enthält zusätzlich noch Olivenöl. Alle Ölsorten unserer Speiseöle können Sie unter den Zutaten in unserer Produktinformation im Onlineshop nachlesen.
In unserem Schmalz und in unseren pflanzlichen Pasteten verwenden wir ebenfalls ein Sonnenblumenöl. Unsere Wurstsorten enthalten Distelöl.
Selbstverständlich werden Zutaten, die ein Allergiepotential aufweisen, von uns gekennzeichnet. Sollte daher ein Lebensmittel ein Nussöl enthalten, ist dies in der Zutatenliste angegeben.
Für weitere Informationen über unsere Zutaten senden wir auf Anfrage gerne unsere Zutatenliste.
Danke für Ihre Antwort, die ich jetzt endlich zufällig gefunden habe. Ich war schon ziemlich enttäuscht. Ich hätte gerne noch die Zutatenliste, um keine Angst vor Allergien zu haben. Danke
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe gelesen, dass die Verwendung von Kokosnussöl sehr gesund bzw. gegen Schlaganfall und Herzerkrankungen vorbeugen soll. Außerdem kann es sehr stark erhitzt werden. Nehmen Sie vielleicht dieses Öl auch in Ihrem Sortiment auf?
Mfg
Roswitha Keller
Sehr geehrte Frau Keller,
Kokosfett enthält einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren (z.B. Laurinsäure).
Der Anteil an gesättigten Fettsäuren in der Ernährung sollte möglichst gering gehalten werden, da durch einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren in der Ernährung der Cholesterinspiegel ansteigt.
Auch wenn neue Forschungsergebnisse dafür sprechen, dass gesättigte Fettsäuren wichtige Funktionen im Organismus übernehmen, bedeutet das nicht, dass die allgemeine Empfehlung, den Konsum an gesättigten Fettsäuren einzuschränken, keine Gültigkeit mehr hat.
In verschiedenen Untersuchungen hat man die Wirkung der gesättigten Fettsäure Laurinsäure auf den Cholesterinspiegel untersucht. Hier gab es einige Hinweise, dass durch eine hohe Aufnahme von Laurinsäure nicht nur das schlechte LDL-Blutcholesterin sondern auch das gute HDL-Cholesterin steigt. Jedoch konnte noch keine Studie einen überzeugenden Hinweis dazu liefern, dass Laurinsäure nur das gute Blutcholesterin erhöht. Im Gegenteil, der Laurinsäure wird eindeutig ein Cholesterin-erhöhender Effekt zugeschrieben.
Eine positive Wirkung von Kokosfett auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist daher wissenschaftlich nicht belegt und sehr umstritten. Auch die nachgesagte antimikrobielle Wirkung der Laurinsäure ist sehr fraglich.
Um eine gesunde Ernährung mit einer geringen Menge an gesättigten Fettsäuren zu erreichen, empfehlen wir soweit möglich die Verwendung von Pflanzenölen, die einen hohen Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren enthalten.
Wir werden daher unsere Produktpalette nicht mit einem Kokosfett erweitern.
Ihr Egle-Team
Hallo!
Wird der Rohstoff, bzw der Presskuchen zur Pressung erhitzt ?
Aus ihren Artikelbeschreibungen kann ich das leider nicht ersehen.
Grüße S. Antoch
Sehr geehrte Frau Antoch,
um Ihre Frage exakt zu beantworten, möchten wir erst einmal die Begriffe “Kaltpressung“, “Erste Pressung“ und “Zweite Pressung“ definieren:
Der Begriff “Kaltpressung” ist nur für Olivenöl geregelt. Hier handelt es sich um gepresstes Öle ohne Wärmezufuhr mit einer Auslauftemperatur von max. 27°C. Für alle anderen Öle gibt es keine gesetzlichen Temperaturvorgaben und auch keine definierten Vorgaben für „Kaltpressung“. Man unterscheidet hier zwischen erster und zweiter Pressung.
Bei der ersten Pressung werden die ölhaltigen Pflanzenteile nicht mit Wärme vorbehandelt. Die Auslauftemperatur des Öles, die beim Pressen durch Reibungswärme entsteht, liegt bei ca. 40-60°C (ehemalige Vorgaben in den Leitsätzen wurden zwischenzeitlich gestrichen). Bei der zweiten Pressung wird die Ölsaat zu Beginn der Pressung erhitzt.
Warmgepresste Pflanzenöle sind im Gegensatz zu den kaltgepressten Ölen höher erhitzbar und länger haltbar.
Öle aus erster Pressung zeichnen sich dagegen durch einen intensiveren Geschmack aus, der noch deutlich an den Geschmack des Ausgangsproduktes erinnert. Öle aus erster Pressung eignen sich nur für die kalte Küche, da sie einen niedrigen Rauchpunkt haben. Werden Öle aus erster Pressung zu stark erhitzt, können gesundheitsschädliche Stoffe entstehen (eine Ausnahme bildet hier das kaltgepresste native Olivenöl. Olivenöl lässt sich aufgrund der vielen einfach ungesättigten Fettsäuren relativ hoch erhitzen).
Unsere Egle Speiseöle stammen aus unterschiedlich gewonnenen Rohstoffen:
Unser natives Olivenöl extra erwärmt sich durch den Pressvorgang bis maximal 27°C und ist somit kalt gepresst. Es wird keine Wärme beim Pressvorgang zugeführt. Somit handelt es sich um ein natives kalt gepresstes intensiv schmeckendes Speiseöl.
Unsere beiden Kernöle (Sonnenblumenkernöl, Rapskernöl) stammen aus erster oder zweiter Pressung. Die Öle und werden anschließend bei max. 180°C gedämpft. Daher zeichnen sie unsere Kernöle durch einen sehr milden Geschmack aus.
Unser Olivenöl mild besteht aus nativem Olivenöl extra (kaltgepresst) und verarbeitetem Olivenöl, das auf maximal 240°C erwärmt wird. Unsere Brat (und –Frittier)öle werden bis max. 240°C erwärmt, das Distelöl auf maximal 210°C.
Bei allen anderen Ölen handelt es sich um Ölmischungen aus verarbeiteten Speiseölsorten, die auf max. 240°C erhitzt wurden und aus geschmacksreicheren gering erhitzt oder nativen Speiseölsorten.
Wir hoffen, Ihre Frage ausreichend beantwortet zu haben
und verbleiben mit freundlichen Grüßen
Dipl. oec. troph. Stefanie Thomas