Aktuelle Themen

rund um eine gesunde, fett- und cholesterinbewusste Ernährung

Kategorie: Gesunde Ernährung

Tipps zum Abnehmen

 

  • Zu allererst sollten Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten beobachten und sich überlegen, was Sie ändern können (eventuell ein Wochenprotokoll schreiben).

  • Wählen Sie verstärkt Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte / geringem Kaloriengehalt.

  • Verzichten Sie auf eine Mahlzeit am Tag oder ersetzen Sie eine Mahlzeit mit EGLE Figur-Balance.

  • Um Hungerattacken zu überbrücken, eignet sich als kleine Zwischenmahlzeit eine klare Suppe, eventuell mit energiearmen Einlagen (z.B. Gemüse oder Hühnerfleisch).

  • Lassen Sie das Glas Wein oder Bier am Abend weg, trinken Sie viel Mineralwasser.

  • Knabbern Sie Gemüsesticks.

  • Schokolade ist kein Tröster.

  • Gehen Sie nicht hungrig einkaufen.

  • Kaufen Sie kleinere Packungen.

  • Planen Sie Alltagsbewegung in Ihren Tagesablauf ein (Treppen steigen statt Aufzug, 10 min. vor der Arbeitsstelle aussteigen und den Rest laufen, kleiner Spaziergang in der Mittagspause oder am Abend).

  • Raffen Sie sich auf und machen zusätzlich Ausdauersport!

 

 

3. Mai 2012
Kategorie: Gesunde Ernährung, Gewicht und Energiebedarf

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Wohlfühlgewicht

Viele Menschen schlagen sich Zeit ihres Lebens mit ihrem Gewicht herum. Dabei sind Begriffe wie Idealgewicht, Normalgewicht, BMI immer wieder ein Thema. Der Kampf um das Gewicht scheitert aber oft, denn wir lassen das Wichtigste oft außen vor…das Wohlfühlgewicht.

 

Bei dem Thema Wohlfühlgewicht drängt sich zunächst die Frage der Definition auf: “Was ist „Wohlfühlgewicht?”

Unter Wohlfühlgewicht versteht man das Körpergewicht, das sich unter einer aktiven Lebensweise einstellt, wenn nach Gefühl gegessen wird und nicht nach Diät-Vorschriften, Kalorientabellen oder nach der Anzeige auf der Waage. Das Wohlfühlgewicht entspricht nicht den von außen gesetzten Normen und dem allgegenwärtigen Schlankheits- und Schönheitswahn.

Das Wohlfühlgewicht fällt bei jedem anders aus und unterliegt ganz unterschiedlichen persönlichen Faktoren, die sich im Laufe des Lebens auch ändern.

 

Das Problem dabei: Viele Menschen haben das eigene  persönliche  natürliche Körpergefühl verloren und sind sich ihres Wohlfühlgewichts nicht mehr bewusst.

Daher sollte man sich zuerst ehrlich folgende Fragen beantworten:

  • liegt es wirklich am Gewicht, wenn ich unzufrieden bin?
  • bin ich wirklich mit meinem Gewicht zufrieden?

Wer für sich festgestellt hat, dass er wegen des eigenen Gewichtes unzufrieden ist, der kann sich auf den Weg zu seinem ganz persönlichen Wohlfühlgewicht machen. Der Weg dorthin führt nicht über Vorschriften, Drohungen und strenge Diäten, sondern über gesunde Ernährung, Spaß am Leben, Bewegung und ehrliche Selbsteinschätzung.

Als grobe Orientierung zum Wohlfühlgewicht kann man den Body-Mass-Index (BMI) heranziehen als einen Anhaltspunkt dafür, ob sich das eigene Gewicht im gesunden Wohlfühl-Rahmen bewegt. Da der BMI kein fixes Gewicht empfiehlt sondern eine größere Gewichts-Spannbreite anbietet, sind sowohl die höheren als auch die unteren Gewicht-Werte als Wohlfühlgewicht völlig in Ordnung. (siehe Service: BMI-Berechnung).

Bei einigen Menschen kann das Wohlfühlgewicht leicht über oder unter dem durch den BMI berechneten Idealgewicht liegen. Da der Stoffwechsel mit dem wahren Wohlfühlgewicht am Besten klarkommt, sollte nicht zwanghaft versucht werden, einen optimalen BMI zu erreichen.

 

Die meisten Leute glauben, wenn sie abnehmen wollen, müssen sie vor allem wenig essen. Das ist nicht ganz richtig. Wer dauerhaft abnehmen will, muss gut essen. Gutes Essen versorgt den Körper mit allen Nährstoffen, die er braucht und es enthält die richtige Menge Energie (nicht mehr als der Körper verbraucht). Gutes Essen schmeckt gut, riecht gut, sieht gut aus und vor allem: es macht satt.

Lebensmittel, die diese Voraussetzungen erfüllen, haben eine hohe Nährstoffdichte (hoher Nährstoffgehalt bei wenig Kalorien).

24. April 2012
Kategorie: Gesunde Ernährung, Gewicht und Energiebedarf

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Abnehmen und Feiern

Wenn man abnehmen will und ist auf eine Feier eingeladen, ist entweder Frust angesagt, weil man sein Ziel wegen der Feier aus den Augen verliert oder die Lust zum Feiern kommt erst gar nicht, „weil man ja dann nichts von den vielen leckeren Sachen essen darf“.

Da ist die Angst, den Gastgeber zu beleidigen, wenn man nur wenig isst („schmeckt es Dir nicht?“), die große Verlockung über die vielen leckeren Sachen und ein mitleidiges „Du Arme, bin ich froh, dass ich es mir heute richtig schmecken lassen kann“.

Im Prinzip spricht aber nichts dagegen, auch während des Abnehmens sich einmal einen Festtag zu leisten. Wer so richtig zugelangt, sollte aber versuchen, am nächsten Tag etwas weniger zu essen.

Hier ein paar Tipps, wie man figurbewusst das Essen auf Feiern genießen kann:

  • Vor dem Fest zu Hause noch eine kalorienarme Kleinigkeit (z.B. Salat) essen.
  • Vor dem Essen ein Glas Wasser oder verdünnten Gemüsesaft trinken oder den Magen zu Anfang mit Salat füllen.
  • Wenn die Gastgeber einen zum Essen nötigen, hilft oft ein Lob, verknüpft mit der Bemerkung, dass man satt ist.
  • Mit kalorienarmen Varianten (Salaten/Gemüse, wenig Soße, keine Sahnegerichte) den Teller füllen. So wird weniger Fett verzehrt und es entsteht nicht der Eindruck, es schmeckt nicht.
  • Offen erzählen, dass man im Moment auf sein Gewicht achtet.
  • Beim Dessert fährt man mit einem Obstsalat, einer roten Grütze, bzw. einer Kaltschale immer besser als mit Eis, Tiramisu oder Mousse au Chocolat.
  • Das Essen sollte auch für Gespräche genutzt werden (in der Zeit isst man nicht).
  • Bei großen Buffets ist es gut, erst einmal zu schauen, welche Speisen einem wirklich am Herzen liegen, und sich dann z.B. für die 3 Interessantesten zu entschließen.
  • Alkoholische Getränke haben eine Menge Kalorien. Ein volles Glas hilft vor Nachschenken der Gastgeber. Lieber Weinschorle, alkoholfreies Bier, oder immer ein Glas Mineralwasser zusätzlich.
  • Wer selbst feiert: Kalorienarme Alternativen mit anbieten. Wer Reste hat, kann diese am nächsten Tag auch den Nachbarn geben, statt sie aus „falscher Sparsamkeit“ selbst zu essen. Bei der Planung kann man verstärkt auf Gerichte zurückgreifen, die man am nächsten Tag einfrieren kann.

 

24. April 2012
Kategorie: Gesunde Ernährung, Gewicht und Energiebedarf

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Macht Schokolade glücklich? Hilft Schokolade gegen Herzinfarkt?

Des Öfteren kann man in der Presse lesen, dass der Verzehr von Schokolade glücklich macht und das Risiko von Herzerkrankungen senkt . Was ist dran an diesen Behauptungen?

Schokolade enthält antioxidativ wirksame Flavonole und den Eiweißbaustein Tryptophan. Tryptophan ist ein Stoff, der im Gehirn in Serotonin umgewandelt wird, dem sogenannten Glückshormon.
Um dieses Glückshormon bilden zu können, muss Tryptophan allerdings in das Gehirn transportiert werden. Dies wird begünstigt durch das Vorhandensein von Zucker. Zucker fördert die Insulinbildung und Insulin befördert konkurrierende Eiweißbausteine in die Muskelzellen – mit Ausnahme von Tryptophan. Tryptophan bleibt zurück und kann so ungehemmt ins Gehirn gelangen.
Und da Schokolade sowohl Tryptophan als auch Zucker enthält, ist dies eine ideale Kombination, um größere Mengen Glückshormon bilden zu können.

Da Schokolade aber auch Kalorien enthält, ist ein ungehemmter Genuss nicht zu empfehlen. Übergewicht durch einen reichlichen Schokoladengenuss macht schließlich nicht glücklich. Und erhöht das Risiko einer Herzerkrankung. Daher Schokolade nur in Maßen genießen!

Die Deutsche Herzstiftung nimmt zu diesem Thema folgendermaßen Stellung: “…auch Herzpatienten” müssen “beim gelegentlichen Genuss von moderaten Schokoladen-Mengen kein schlechtes Gewissen haben. Wichtig ist nur, dass auf ausreichend Bewegung … geachtet wird.” Die Vermutung,  dass Schokolade eventuell das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt, ist nicht abschließend geklärt.

Übrigens: Das Glückshormon wird auch gebildet durch Sonnenbestrahlung – umso länger, umso besser. Also ruhig ab und zu einen Spaziergang in der (Frühlings-)Sonne unternehmen!
Und die gesunden Flavanole kommen auch z.B. in roten Weintrauben, Äpfeln, Zitrusfrüchten, Rotkohl oder in schwarzem Tee vor!

Mehr dazu auch unter:
http://www.herzstiftung.de/Schokolade-Herzinfarkt.html

12. April 2012
Kategorie: Forschung und Wissenschaft, Gesunde Ernährung

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Für jede Verwendung ein passendes Egle-Öl

In der warmen und heißen Küche werden viele Anforderungen an ein Öl gestellt. Daher sind nicht alle Öle gleich gut für die heiße Küche geeignet. Dagegen sollten in der kalten Küche eher geschmacksreiche weniger verarbeitete Öle zum Einsatz kommen.

Anforderungen an ein Fett oder Öl in der warmen Küche:
•    hitzestabil
•    keine negative Beeinflussung des Lebensmittels in Geruch und Geschmack
•    gleichbleibende Qualität
•    stabil gegenüber der Bildung von Rauch auch nach längerem Gebrauch
•    stabil gegen oxidativen Abbau (Ranzigkeit)
•    lange Lebensdauer (beim Frittieren)

Unsere Egle-Öle und ihre richtige Verwendung:

Kalte Küchewarme Kücheheiße Küche
Salat, Rohkost
Kochen, Backen Kurzbraten LangbratenFrittieren
Salat- und Rohkostöl nussigxxx
Salat- und Rohkostöl fruchtigxxx
Balance-3-Speiseöl xxxxxxx
Balance-3-Speiseöl Zitronexxxxxxx
Sonnenblumenkernölxxx
Rapskernölxxxxxxxx
Olivenöl nativ extraxxxxxxxxxx
Distelölxxxxxxxxxx
Olivenöl mildxxxxxxxxxxxx
Bratöl mit Butter-Geschmackxxxxxxxxx
Bratöl mit Oliven-Geschmackxxxxxxxxxx
Brat- und Frittieröl xxxxxxxxxxxx
x geeignet
xx gut geeignet
xxx sehr gut geeignet

 

dabei gilt:

Backen: Zubereiten unter Hitze bei 100 °C bis 220 °C, das Innere der Backware erreicht eine Temperatur von etwa 100 °C

Braten: Hier überträgt Fett die Wärme auf das Lebensmittel. Kurzbraten bedeutet ein kurzes Erhitzen des Bratgutes bei ca. 160°C bis 200°C, Langbraten schließt ein längeres Erhitzen bei 140 °C bis 220 °C  ein.

Frittieren: Öl wird auf ca. 170 °C bis 190 °C erhitzt und das Frittiergut wird völlig von dem Öl umgeben. Die Temperatur im Frittiergut erreicht etwa 100 °C. Frittiergeeignete Fette und Öle sollten mehrfach erhitzbar sein!

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9. Februar 2012
Kategorie: Gesunde Ernährung

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Fett und Ernährung

In der Bundesrepublik Deutschland wird täglich durchschnittlich 85 – 105 g Fett aufgenommen (Ernährungsbericht 2004). Das ist zu viel! Empfohlen wird eine maximale Fettaufnahme von 60-80 g pro Tag (25-30% der Nahrungsenergie).

Nahrungsfett besteht aus einem Grundgerüst und drei Fettsäuren. Die Fettsäuren werden in unterschiedliche Fettsäurefamilien unterteilt:

  • Gesättigten Fettsäuren
  • Omega-9-Fettsäuren (einfach ungesättigten Fettsäuren)
  • Omega-6-Fettsäuren (mehrfach ungesättigte Fettsäuren)
  • Omega-3-Fettsäuren (mehrfach ungesättigte Fettsäuren)

Der menschliche Organismus benötigt alle vier Fettsäuren!

Die gesättigten Fettsäuren werden hauptsächlich über tierische Lebensmittel in verhältnismäßig hohen Mengen aufgenommen. Zudem können sie vom Körper gebildet werden. Ein Versorgungsengpass ist daher nicht möglich. Eine zu hohe Menge gesättigter Fettsäuren kann den Blutfettspiegel ungünstig beeinflussen. Die Aufnahme von Fett mit diesen Fettsäuren (hauptsächlich tierische Fette) sollte daher reduziert werden.

Die einfach ungesättigten Fettsäuren können im Körper ebenfalls gebildet werden. Da sie jedoch keinerlei ungünstige Auswirkungen auf den Organismus haben, sollten sie den größten Teil des Nahrungsfettes  (pflanzliche Lebensmittel) ausmachen.

Zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren zählen die Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Hier handelt es sich um essentielle (lebensnotwendige) Fettsäuren, da der Körper diese Fettsäuren nicht selbst bilden kann. Diese Fettsäuren werden ebenfalls über die pflanzliche Nahrung aufgenommen. Wegen ihrer Oxidationsanfälligkeit durch die mehrfach ungesättigten Bindungen sollten sie jedoch nicht in zu großen Mengen aufgenommen werden und gleichzeitig sollte die Versorgung mit Vitamin E sichergestellt werden (Beste Lebensmittelquelle: pflanzliche Öle und Nüsse).

Die pflanzliche Omega-3-Fettsäure ist eine wichtige Vorstufe für die sogenannten „Fischöle“. Die Umwandlung zu diesen fünf- bzw. sechsfach hoch-ungesättigten Fettsäuren kann nur in begrenztem Umfang ablaufen. In der Nahrung sind diese hoch-ungesättigten Omega-3-Fettsäuren nur in Kaltwasserfischen enthalten  Diese besonders wichtigen Fettsäuren benötigt der Körper als Vorstufen für die Bildung wichtiger Botenstoffe im Körper.

Daher bietet EGLE viele Lebensmittel an, deren Anteil an Fett reduziert ist bzw. deren Anteil an gesättigten Fettsäuren reduziert ist – zu Gunsten der einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Und natürlich sollten Kaltwasserfische mit vielen so wertvollen hoch-ungesättigten Fischölen in Ihrem wöchentlichen Speiseplan nicht fehlen!
9. Februar 2012
Kategorie: Gesunde Ernährung

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Omega-3- Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren

Warum leben die Eskimos so gesund? Sind Omega-3-Fettsäuren wirklich so wichtig? Und was ist mit den anderen Fettsäuren? Olivenöl wurde doch immer als so gesund gelobt, war das nur ein Trend? Welche Fette sind denn jetzt zu empfehlen?

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren fassen sowohl die Omega-3 als auch die Omega-6-Fettsäuren zusammen. Beides sind essentielle (lebensnotwendige) Fettsäuren und somit wichtig für unseren Körper, die mit unserer Nahrung aufgenommen werden müssen. Wichtig dabei ist, dass wir keine dieser beiden Fettsäuren vernachlässigen sollen. Auch wenn die Omega-3-Fettsäuren für ihre wichtigen Funktionen im Körper besonders hervorgehoben werden, heißt das nicht, dass wir nur Omega-3-Fettsäuren benötigen.

Wir nehmen nur allgemein zu geringe Mengen Omega-3-Fettsäuren auf – das liegt hauptsächlich daran, dass es wenige Quellen für Omega-3-Fettsäuren gibt. Wir benötigen zwar nur die geringe Mindestmenge von ca. 1-2 g am Tag – das entspricht etwa 44 g Lachs, 40 g Thunfisch oder 45 g Makrele.  Seefische sind die besten Lieferanten für Omega-3-Fettsäuren. Deswegen sollte man auch 2-3 mal die Woche Seefisch essen (Auch wenn Fisch noch andere ernährungsphysiologische Vorteile hat: Jodquelle, hochwertige Eiweißquelle).

In der fünffachen Menge sollten wir aber die Omega-6-Fettsäuren aufnehmen, also mindestens 5-10 g. Omega-6-Fettsäuren sind in vielen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, die beste Quelle sind natürlich die pflanzlichen Öle oder Nüsse, aber auch z.B. Haferflocken enthalten Omega-6-Fettsäuren

Und warum wird Olivenöl so empfohlen?

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind sehr anfällig gegen oxidative Veränderungen. Das zeigt sich bei den Ölen, wenn sie ranzig werden. Auch im Körper neigen die ungesättigten Fettsäuren dazu, „ranzig“ zu werden.

Die einfach ungesättigten Fettsäuren (Omega-9-Fettsäuren)  sind dagegen nicht so anfällig gegen Oxidation, übernehmen aber auch wichtige Aufgaben im Körper und haben nicht die ungünstigen Eigenschaften wie gesättigte Fettsäuren und gehärtete Fette. Deshalb wird empfohlen, ein drittel der Fettsäuren mit einfach ungesättigten Fettsäuren abzudecken.

Aus diesen Gründen wird empfohlen, häufiger Olivenöl und auch Rapsöl zu verwenden. Beide Öle haben einen hohen Anteil einfach ungesättigter Fettsäuren. Aber auch die “high-oleic“-Sorten von Distel- und Sonnenblumenöl enthalten einen sehr großen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren und sind deshalb Öle mit den empfohlenen stabileren Fettsäuren.

Das bedeutet, dass bei einer durchschnittlich empfohlenen Kalorienaufnahme von 2000 kcal für Frauen maximal 22 g gesättigte Fettsäuren, mindestens 22 g einfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-9-Fettsäuren) und maximal 22 g mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6 und Omega-3) aufgenommen werden sollten (dies entspricht ca. 18,5 g Omega-6-Fettsäuren und 3,7 g Omega-3-Fettsäuren).

12. Dezember 2011
Kategorie: Gesunde Ernährung, Häufige Fragen

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Woran erkenne ich echtes Vollkornbrot?

Die Empfehlungen für eine vollwertige und gesunde Ernährung schließen den regelmäßigen Verzehr von Vollkornprodukten mit ein. Diese versorgen unseren Körper u. a. mit Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Eine häufig gewählte Vollkornvariante neben Vollkornnudeln und Vollkornmüsli ist das Vollkornbrot. Ein echtes Allround-Talent, da man es sowohl auf süße (mit Honig oder Konfitüre) als auch auf herzhafte Art (mit Käse, Wurst oder pikanten Aufstrichen) verzehren kann.

Aber nur wo „Vollkorn“ drauf steht ist auch „Vollkorn“ drin. Brote mit einem hohen Körneranteil weisen nicht zwangsläufig auf die Verwendung von Vollkornmehl oder -schrot hin. Sonnenblumenkerne machen also aus einem Weißbrot kein Vollkornbrot. Häufig verbergen sich hinter Brotnamen wie „Kraftkorn“, „Mehrkorn“ oder „Vollwert“ Weißmehle (Mehle mit hohem Ausmahlungsgrad) die mit verschiedenen Körnern und Saaten gemischt bzw. bestreut wurden. Sie haben dadurch zwar einen ernährungs-physiologischen Vorteil gegenüber reinen Weißmehlprodukten, aber es geht eben noch besser. „Vollkorn“ darf sich ein Brot oder Brötchen nur nennen, wenn das Brot/Brötchen zu 90% aus Roggen- und Weizenvollkornerzeugnissen in beliebigem Verhältnis zueinander hergestellt wird. Bis zu 10 % sind andere Mehle mit geringerem Ausmahlgrad zulässig (nach den Leitsätzen 2010, Deutsches Lebensmittelbuch).

Auch wenn das verwendete Getreide aus dem ganzen Korn (inklusive der Randschichten) stammt, ist es ist möglich, Vollkornbrot zu essen, ohne auch nur ein Korn oder eine Saat zu sehen – das verwendete Mehl macht’s! Je nachdem, ob nur gemahlene oder auch ganze, geschrotete oder flockierte Körnern verwendet wurden. Die meisten Kunden bevorzugen jedoch die Zugabe von ganzen Sonnenblumenkernen, Leinsamen und Co.

Und noch etwas: Vollkornbrot ist von Natur aus saftiger und etwas länger haltbar als Produkte aus Auszugsmehl!

4. November 2011
Kategorie: Gesunde Ernährung, Häufige Fragen

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Der Welt-Vegetariertag am 1. Oktober 2011

Der Weltvegetariertag ist ein internationaler Aktionstag, der seit 1977 immer am 1. Oktober stattfindet. Er wurde anlässlich des Welt-Vegetarier-Kongresses 1977 in Schottland von der “North American Vegetarian Society” eingeführt, um Vorzüge der vegetarischen Lebensweise bekannter zu machen.

Der Vegetarismus ist heute weit mehr als nur eine Ernährungsweise – er wird häufig als Weltanschauung verstanden und gelebt. Die Menschheit ernährte sich über Millionen von Jahren vor allem aus Gründen des Angebotes ausschließlich vegetarisch. Ein gewisser Teil der Bevölkerung tut dies heute noch: aus den verschiedensten Gründen.

Gründe für eine vegetarische Ernährung:

Die ethisch religiösen Gründe und die gesundheitlichen Gründe sind die wichtigsten angeführten Überlegungen der Vegetarier. Eine Hinwendung zum Vegetarismus erfolgt dabei meist nicht spontan sondern schrittweise.

ethische / religiöse Gründe:

  • Töten als Unrecht / Sünde
  • Fleischverzehr als religiöses Tabu
  • Lebensrecht für Tiere
  • Mitgefühl mit Tieren
  • Ablehnung der Massentierhaltung
  • Ablehnung der Tötung als Beitrag zur Gewaltfreiheit der Welt
  • Ablehnung des Verzehrs tierischer Nahrung als Beitrag zur Lösung des Welthungerproblems

gesundheitliche Gründe:

  • allgemeine Gesunderhaltung
  • erleichtert eine Gewichtsreduktion
  • Prophylaxe und Heilung verschiedener Krankheiten (z.B. Fettstoffwechselstörungen, Gicht)
  • Lebensmittelskandale (BSE, Dioxine in Tierfuttermittel, etc.)

Soziale Gründe:

  • Erziehung
  • Gewohnheit
  • Gruppeneinflüsse

Ökonomisch:

  • Begrenzte finanzielle Möglichkeiten
  • Sparen für andere Werte als Ernährung

Ökologisch:

  • Verminderung der durch Massentierhaltung bedingten Umweltbelastung

Formen des Vegetarismus:

Bezeichnung Meiden von*:
Ovo-Vegetarier Fleisch, Fisch, Milch
Lakto-Vegetarier Fleisch, Fisch, Eier
Ovo-Lakto-Vegetarier Fleisch, Fisch
Veganer Alle vom Tier stammenden Lebensmittel

(Fleisch, Fisch, Milch, Eier, Honig)

* Bei allen Lebensmitteln sind auch die jeweils daraus hergestellten Produkte eingeschlossen.

Ernährungsphysiologische Bewertung:

Allgemein Positiv:
Vegetarier überschreiten seltener als Mischköstler die empfohlene Aufnahme an Nahrungsenergie, die Fettmenge wird zwar ähnlich der Mischköstler leicht überschritten, jedoch werden mehr einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren aufgenommen. Die Cholesterinaufnahme ist meist geringer als bei Mischköstlern.

(Ovo-)Lakto-Vegetarismus:
Bei einer vollwertigen gut zusammengestellten Nahrungsmittelauswahl ist die Ovo-Lakto-Vegeratische Ernährung als Dauerkost geeignet und weist zahlreiche positive Gesundheitswirkungen auf (seltener Übergewicht, weniger Bluthochdruck, geringeres Diabetes-, Gicht-, Krebs-, und Herzkreislauf-Erkrankungsrisiko). Bei einem erhöhten Nährstoffbedarf (Kinder, Schwangere, Stillende) kann die Versorgung von einzelnen Nährstoffen (Vitamin B12, Eisen, Jod, Zink) kritisch werden.

Veganismus:
Für Erwachsene bei sehr sorgfältiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel als Dauerkost geeignet. Für Kinder und andere Risikogruppen sind ggf. Nährstoffergänzungen notwendig (Vit. D für gestillte Säuglinge, Vit. B12, Vit. B2, Calcium, Eisen, Zink und Jod).
Einige positive Gesundheitswirkungen.

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Quelle: Alternative Ernährungsformen; Leitzmann, Keller, Hahn; Hippokrates 2005

30. September 2011
Kategorie: Gesunde Ernährung, Häufige Fragen

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Allgemeine Ernährungstipps

Tipps für eine gesunde Ernährung

  1. Wählen Sie reichlich aus der Vielfalt des Gemüse- und Obstangebotes (mind. 5 mal am Tag)
  2. Essen Sie reichlich Brot, Müsli, Getreideflocken, Nudeln und Reis – möglichst als Vollkornprodukte -, Kartoffeln und Hülsenfrüchte
  3. Essen Sie mindestens 2mal pro Woche Fisch, es darf auch Fettfisch sein
  4. Wählen Sie Speiseöle mit einfach oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren, meiden Sie gehärtete Fette
  5. Bereichern Sie Ihren Speiseplan gelegentlich mit Nüssen!
  6. Verzehren Sie regelmäßig Milch und Milchprodukte
  7. Begrenzen Sie Ihren Fleischverzehr auf 2 bis 3 mal pro Woche
  8. Begrenzen Sie Ihren Verzehr salziger Lebensmittel und verwenden Sie nur mäßig Salz
  9. Trinken Sie ausreichend
  10. Alkohol: Genießen Sie ihn, wenn überhaupt – in Maßen

In der Ernährungspyramide werden die Empfehlungen für eine gesunde Ernährung visuell dargestellt:
Quelle: AID (aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V)

Dabei wird gezeigt, in welchem Mengenverhältnis zueinander verschiedene Nahrungsmittel konsumiert werden sollten, um sich gesund zu ernähren. An der Basis der Pyramide sind die bevorzugten, an der Spitze die in geringerer Menge zu verzehrenden Nahrungsmittel eingetragen, so dass das ungefähre Verhältnis augenfällig dargestellt wird.

Für weitere Informationen:

DGE: Die dreidimensionale Lebensmittelpyramide

Untersuchung der Ernährungspyramiden (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.)

aid-Ernährunspyramide für Kinder und Erwachsene (was-wir-essen.de)

11. August 2011
Kategorie: Gesunde Ernährung

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