Aktuelle Themen

rund um eine gesunde, fett- und cholesterinbewusste Ernährung

Kategorie: Gewicht und Energiebedarf

Tipps zum Abnehmen

 

  • Zu allererst sollten Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten beobachten und sich überlegen, was Sie ändern können (eventuell ein Wochenprotokoll schreiben).

  • Wählen Sie verstärkt Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte / geringem Kaloriengehalt.

  • Verzichten Sie auf eine Mahlzeit am Tag oder ersetzen Sie eine Mahlzeit mit EGLE Figur-Balance.

  • Um Hungerattacken zu überbrücken, eignet sich als kleine Zwischenmahlzeit eine klare Suppe, eventuell mit energiearmen Einlagen (z.B. Gemüse oder Hühnerfleisch).

  • Lassen Sie das Glas Wein oder Bier am Abend weg, trinken Sie viel Mineralwasser.

  • Knabbern Sie Gemüsesticks.

  • Schokolade ist kein Tröster.

  • Gehen Sie nicht hungrig einkaufen.

  • Kaufen Sie kleinere Packungen.

  • Planen Sie Alltagsbewegung in Ihren Tagesablauf ein (Treppen steigen statt Aufzug, 10 min. vor der Arbeitsstelle aussteigen und den Rest laufen, kleiner Spaziergang in der Mittagspause oder am Abend).

  • Raffen Sie sich auf und machen zusätzlich Ausdauersport!

 

 

3. Mai 2012
Kategorie: Gesunde Ernährung, Gewicht und Energiebedarf

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Wohlfühlgewicht

Viele Menschen schlagen sich Zeit ihres Lebens mit ihrem Gewicht herum. Dabei sind Begriffe wie Idealgewicht, Normalgewicht, BMI immer wieder ein Thema. Der Kampf um das Gewicht scheitert aber oft, denn wir lassen das Wichtigste oft außen vor…das Wohlfühlgewicht.

 

Bei dem Thema Wohlfühlgewicht drängt sich zunächst die Frage der Definition auf: “Was ist „Wohlfühlgewicht?”

Unter Wohlfühlgewicht versteht man das Körpergewicht, das sich unter einer aktiven Lebensweise einstellt, wenn nach Gefühl gegessen wird und nicht nach Diät-Vorschriften, Kalorientabellen oder nach der Anzeige auf der Waage. Das Wohlfühlgewicht entspricht nicht den von außen gesetzten Normen und dem allgegenwärtigen Schlankheits- und Schönheitswahn.

Das Wohlfühlgewicht fällt bei jedem anders aus und unterliegt ganz unterschiedlichen persönlichen Faktoren, die sich im Laufe des Lebens auch ändern.

 

Das Problem dabei: Viele Menschen haben das eigene  persönliche  natürliche Körpergefühl verloren und sind sich ihres Wohlfühlgewichts nicht mehr bewusst.

Daher sollte man sich zuerst ehrlich folgende Fragen beantworten:

  • liegt es wirklich am Gewicht, wenn ich unzufrieden bin?
  • bin ich wirklich mit meinem Gewicht zufrieden?

Wer für sich festgestellt hat, dass er wegen des eigenen Gewichtes unzufrieden ist, der kann sich auf den Weg zu seinem ganz persönlichen Wohlfühlgewicht machen. Der Weg dorthin führt nicht über Vorschriften, Drohungen und strenge Diäten, sondern über gesunde Ernährung, Spaß am Leben, Bewegung und ehrliche Selbsteinschätzung.

Als grobe Orientierung zum Wohlfühlgewicht kann man den Body-Mass-Index (BMI) heranziehen als einen Anhaltspunkt dafür, ob sich das eigene Gewicht im gesunden Wohlfühl-Rahmen bewegt. Da der BMI kein fixes Gewicht empfiehlt sondern eine größere Gewichts-Spannbreite anbietet, sind sowohl die höheren als auch die unteren Gewicht-Werte als Wohlfühlgewicht völlig in Ordnung. (siehe Service: BMI-Berechnung).

Bei einigen Menschen kann das Wohlfühlgewicht leicht über oder unter dem durch den BMI berechneten Idealgewicht liegen. Da der Stoffwechsel mit dem wahren Wohlfühlgewicht am Besten klarkommt, sollte nicht zwanghaft versucht werden, einen optimalen BMI zu erreichen.

 

Die meisten Leute glauben, wenn sie abnehmen wollen, müssen sie vor allem wenig essen. Das ist nicht ganz richtig. Wer dauerhaft abnehmen will, muss gut essen. Gutes Essen versorgt den Körper mit allen Nährstoffen, die er braucht und es enthält die richtige Menge Energie (nicht mehr als der Körper verbraucht). Gutes Essen schmeckt gut, riecht gut, sieht gut aus und vor allem: es macht satt.

Lebensmittel, die diese Voraussetzungen erfüllen, haben eine hohe Nährstoffdichte (hoher Nährstoffgehalt bei wenig Kalorien).

24. April 2012
Kategorie: Gesunde Ernährung, Gewicht und Energiebedarf

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Abnehmen und Feiern

Wenn man abnehmen will und ist auf eine Feier eingeladen, ist entweder Frust angesagt, weil man sein Ziel wegen der Feier aus den Augen verliert oder die Lust zum Feiern kommt erst gar nicht, „weil man ja dann nichts von den vielen leckeren Sachen essen darf“.

Da ist die Angst, den Gastgeber zu beleidigen, wenn man nur wenig isst („schmeckt es Dir nicht?“), die große Verlockung über die vielen leckeren Sachen und ein mitleidiges „Du Arme, bin ich froh, dass ich es mir heute richtig schmecken lassen kann“.

Im Prinzip spricht aber nichts dagegen, auch während des Abnehmens sich einmal einen Festtag zu leisten. Wer so richtig zugelangt, sollte aber versuchen, am nächsten Tag etwas weniger zu essen.

Hier ein paar Tipps, wie man figurbewusst das Essen auf Feiern genießen kann:

  • Vor dem Fest zu Hause noch eine kalorienarme Kleinigkeit (z.B. Salat) essen.
  • Vor dem Essen ein Glas Wasser oder verdünnten Gemüsesaft trinken oder den Magen zu Anfang mit Salat füllen.
  • Wenn die Gastgeber einen zum Essen nötigen, hilft oft ein Lob, verknüpft mit der Bemerkung, dass man satt ist.
  • Mit kalorienarmen Varianten (Salaten/Gemüse, wenig Soße, keine Sahnegerichte) den Teller füllen. So wird weniger Fett verzehrt und es entsteht nicht der Eindruck, es schmeckt nicht.
  • Offen erzählen, dass man im Moment auf sein Gewicht achtet.
  • Beim Dessert fährt man mit einem Obstsalat, einer roten Grütze, bzw. einer Kaltschale immer besser als mit Eis, Tiramisu oder Mousse au Chocolat.
  • Das Essen sollte auch für Gespräche genutzt werden (in der Zeit isst man nicht).
  • Bei großen Buffets ist es gut, erst einmal zu schauen, welche Speisen einem wirklich am Herzen liegen, und sich dann z.B. für die 3 Interessantesten zu entschließen.
  • Alkoholische Getränke haben eine Menge Kalorien. Ein volles Glas hilft vor Nachschenken der Gastgeber. Lieber Weinschorle, alkoholfreies Bier, oder immer ein Glas Mineralwasser zusätzlich.
  • Wer selbst feiert: Kalorienarme Alternativen mit anbieten. Wer Reste hat, kann diese am nächsten Tag auch den Nachbarn geben, statt sie aus „falscher Sparsamkeit“ selbst zu essen. Bei der Planung kann man verstärkt auf Gerichte zurückgreifen, die man am nächsten Tag einfrieren kann.

 

24. April 2012
Kategorie: Gesunde Ernährung, Gewicht und Energiebedarf

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Wie beurteile ich mein Gewicht?

Das Gewicht wird am häufigsten durch die Berechnung des BMI beurteilt.

BMI = Körpergewicht (kg) / (Körpergröße)2

Tabelle: Gewichtsklassifikation bei Erwachsenen anhand des BMI (nach WHO, 2000)

Quelle: Deutsche Adipositas Gesellschaft
Kategorie BMI Risiko für Begleiterkrankungen
des Übergewichts
Untergewicht < 18,5 niedrig
Normalgewicht 18,5 – 24,9 durchschnittlich
Übergewicht
Präadipositas
Adipositas Grad I
Adipositas Grad II
Adipositas Grad III
≥ 25.0
25 – 29,9
30 – 34,9
35 – 39,9

≥ 40

gering erhöht
erhöht
hoch
sehr hoch

Eine genaue Beurteilung des Körpergewichtes (ausgenommen Kraftsportler)  erreicht man, wenn man neben der Bestimmung des Body-Mass-Index (BMI) die Bestimmung des Taillenumfanges und des Waist to Hip ratio durchführt.

Für die Bestimmung des Taillenumfangs wird einfach mit Hilfe eines Maßbandes der Umfang der Taille gemessen.

Ein deutlich erhöhtes Risiko für die Entstehung von Gefäßkrankheiten liegt vor, wenn dieser Taillenumfang bei Frauen >88 cm und bei Männern >102 cm beträgt.

Kategorien/Klassifizierung des Bauchumfanges bei Erwachsenen

(Quelle: WHO, NIH)
Erhöhtes Risiko Stark erhöhtes Risiko
Frauen 80 – 88 cm >88 cm
Männer 94 – 102 cm >102 cm

Zusäzlich kann man auch seinen waist to hip – ratio (Taille zu Hüft-Umfang) berechnen:

Als optimal gilt ein Verhältnis von Taillenumfang zur Hüftumfang von

<0,9 bei Männern und  <0,8 bei Frauen.

Bei Werten darüber besteht ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Ein hohes gesundheitliches Risiko besteht immer dann, wenn der Taillenumfang wesentlich größer als der Hüftumfang ist, also bei einem waist to hip von >1,0 bei Männern und >0,85 bei Frauen.

Siehe auch:

http://www.adipositas-gesellschaft.de/index.php?id=39

30. Juni 2011
Kategorie: Gewicht und Energiebedarf

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Gewichtskontrolle mit Körperfettwaage sinnvoll?

Die Menge an Körperfett ist zur Beurteilung des Gesundheitszustandes aussagekräftiger als das Körpergewicht.

Eine genaue Messung ist aber die Voraussetzung dafür. Zur Erfassung des Fettgehaltes werden für den Verbraucher Körperfettwaagen angeboten, die mehr oder weniger genaue Aussagen über den Körperfettgehalt machen können.

Die Körperfettwaagen basieren auf der Methode der Bioelektrischen Impedanz Analyse (BIA).

Dabei wird ein schwacher nicht spürbar und gesundheitlich unbedenklicher Strom durch den Körper geleitet und wandert von einem Fuß zum anderen. Je größer der Widerstand ist, umso höherist der Körperfettanteil. Fettgewebe blockiert oder behindert das Signal, während Muskeln das Signal schnell weiterleiten.

Der Unterschied in der Leitfähigkeit liegt an dem unterschiedlichen Wassergehalt von Fett und Muskeln. Muskeln bestehen zu 70 Prozent aus Wasser, während Fett nur 5 bis 13 Prozent Wasser enthält. Unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Körpergröße und Gewicht kann der Anteil der Mager- und Fettmasse bestimmt werden.

Daraus kann der Körperfettgehalt errechnet werden.

Die wichtigsten Vorteile der BIA- Methode sind eine sehr einfache Handhabung und die kostengünstige Beschaffung. Nachteilig ist jedoch, dass die Messungen mit handelsüblichen Körperfettwagen relativ ungenau sind, da sie nur einen Teil des Körpers berücksichtigen und hohe Schwankungen bzw. Unterschiede zwischen verschiedenen Geräten auftreten können.

Die Werte sind stark abhängig vom Wassergehalt im Körper. Dieser verändert sich z.B. im Laufe des Tages und abhängig vom Trinkverhalten, bei Frauen auch innerhalb des Monatszyklus. Dehydration z. B. nach dem Sport oder nach Alkoholgenuss verfälscht das Ergebnis ebenso wie schwitzende oder eingecremte Füße.

Wer eine solche Waage besitzt, sollte daher beachten, regelmäßig zu messen. Nur bei regelmäßigen Messungen unter gleichen Bedingungen (z.B. Messung immer zur gleichen Tageszeit, die letzte Nahrungs- und Getränkeaufnahme sollte gleich lang zurückliegen) können aussagekräftige Tendenzen ermittelt werden. Nur die Ergebnisse von ein und derselben Körperfettwaage sind vergleichbar.

Risiken bei einer Körperfettwaage

Eine Körperfettwaage sollte nicht von Schwangeren und Personen mit einem Herzschrittmacher verwendet werden! Der Stromfluss könnte den Herzschrittmacher beeinflussen!

Kritik?

Bezüglich des Krankheitsrisikos ist nicht nur das gesamte Körpergewicht und die Körperfettmasse, sondern vielmehr die Fettverteilung von Bedeutung. Besonders nachteilhaft wirken sich hier Fettdepots im Bauchraum und an den inneren Organen aus, denn dieses „innere Fett“ beeinflusst den Zucker- und Fett-Stoffwechsel.

Zudem gibt es keine Normalwerte zum Körperfettgehalt: Die Werte hängen von Alter, Geschlecht und Körperbau ab. Zwanzigjährige Männer weisen z.B. im Durchschnitt eine Fettmasse von 18% auf, mit 45 Jahren steigt der Körperfettanteil auf 22-24% an. Junge Frauen haben dagegen schon mit 20 Jahren eine Körperfettmasse von 25%.

Bei konstantem Gewicht kann sich also der Anteil des Fettes im Laufe des Lebens erhöhen.

Aussagekräftig ist also nur eine langfristige Beobachtung der Körperfettwerte unter Berücksichtigung des Alters und des Geschlechtes!

30. Mai 2011
Kategorie: Gewicht und Energiebedarf

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