Aktuelle Themen

rund um eine gesunde, fett- und cholesterinbewusste Ernährung

Kategorie: Häufige Fragen

Haben Sie Fragen? Gerne beantworten wir Ihre Fragen – individuell für Sie zu Hause oder wenn Sie Fragen von allgemeinem Interesse haben auch über unseren BLOG. Nutzen Sie unser Angebot!

Was bedeutet „Unter Schutzatmosphäre verpackt“

Unsere Egle Lebens-Mittel sind haltbar, auch ohne den Einsatz von konservierenden Zusatzstoffen. Wir schützen Sie auf natürliche Weise vor einem schnellen Verderb. Bei unseren Fischprodukten, Wurstsorten, Fertiggerichten etc. ist ein Haltbarmachen allein durch Erhitzen des verpackten Produktes möglich.
Handelt es sich aber um feine Gebäcke, ist diese Art der Konservierung nicht möglich. Daher verwenden wir bei unseren Backwaren wie z. B. unseren Egle Nussecken oder Sacherschnitten ohne Butter eine sogenannte Aromaschutzverpackung.
Hier ist auf der Schachtel der Hinweis „Unter Schutzatmosphäre verpackt“ zu finden. Wir kennzeichnen damit eine Methode, die das Lebensmittel auf natürliche Weise in der Verpackung haltbar macht, ohne dabei Geruch, Geschmack und Konsistenz negativ zu beeinflussen. Bei dieser Verpackungsart wird sozusagen ein „Luftaustausch“ durchgeführt. Die normale Umgebungsluft, inklusive Sauerstoff, wird entzogen und eine andere Atmosphäre „eingefüllt“. Dabei handelt es sich um ein Gemisch aus Kohlendioxid und Stickstoff, welche auch Komponenten unserer Umgebungsluft sind. Diese Atmosphäre sorgt somit für den Erhalt des Aromas und entzieht Verderbniserregern weitgehend die Lebensgrundlage.

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9. März 2012
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Lebensmittelhaltbarkeit – Kann ich das noch essen?

Es kann immer mal wieder vorkommen, dass Kunden zu Hause beim Bevorraten unserer Produkte diese über den Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) hinaus lagern. Natürlich möchte man diese Nahrungsmittel nicht einfach entsorgen, schließlich landen in Deutschland jährlich mehrere Tonnen Lebensmittel auf dem Müll.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf den Verpackungen gibt an, bis wann ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung ohne gesundheitliche Risiken oder wesentliche Qualitätseinbußen genießbar ist.  Da es sich um ein Mindesthaltbarkeits- und nicht um ein Verfallsdatum handelt, ist das Lebensmittel in der Regel auch nach dem angegebenen Datum noch für den Verzehr geeignet.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum gilt nur für original verschlossene Produkte. Das Öffnen führt dazu, dass Sauerstoff, Feuchtigkeit oder Mikroorganismen mit dem Lebensmittel in Berührung kommen und damit den Verderb verursachen bzw. beschleunigen können.
Um einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln zu praktizieren lohnt es sich, die abgelaufenen Produkte vor dem vorschnellen Entsorgen auf Ihre Verzehrtauglichkeit zu prüfen. Dazu braucht es aber keine Laboranalysen. Sind folgende Fragen mit „Nein“ zu beantworten, ist das Lebensmittel noch zum Verzehr geeignet:

  1. Sieht das Produkt anders aus als normal? Hat sich z. B. Schimmel gebildet oder ist eine Dose auffallend verformt (Wölbung des Deckels und/ oder des Bodens), gehört die Ware in den Hausmüll.
  2. Fällt Ihnen ein untypischer Geruch nach dem Öffnen auf? Ein ranzig riechendes Öl sollte nicht weiter verwendet werden.
  3. Ist der Geschmack beeinträchtigt? Eine säuerlich oder seifig schmeckende Brühe weist auf einen Verderb des Produktes hin.

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3. Februar 2012
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Herkunft der Egle Fische

Wir beziehen unsere Fische aus dem Atlantik, jedoch aus unterschiedlichen Fanggebieten. Unser weißer Thunfisch stammt aus dem Mittleren Ostatlantik (FAO 34), vor Nordafrika. Unsere Sardinen, Makrelen, Lachs und Hering stammen aus dem Nordost-Atlantik (FAO 27). Beim Hering wird nach Möglichkeit der nördliche Abschnitt des Fanggebietes bevorzugt. Unsere Makrelen und Sardinen werden im Bereich der Azoren gefangen.

Beim Thunfisch achten wir zusätzlich auf eine delfinfreundliche Fangart durch Ringwadennetze. Das Netz wird um den Fischschwarm ausgelegt, so dass die Beifangrate möglichst gering ist. Für die Azoren als Fanggebiet spricht, dass sich die Bestände dort im Gegensatz zu den Beständen in den marokkanischen Gewässern erholen können.

Bei unserem Lachs handelt es sich um den echten atlantischen Lachs “salmon salar”  aus der Norwegischen See. Aus norwegischen Farmen, nicht aus Wildlachsbeständen. Norwegen hat die weltweit strengsten Zuchtbestimmungen.
Die Qualität des Salmon Salars unterscheidet sich qualitätsmäßig stark von den „Vettern“ des Pazifischen Lachses. Es gibt heute weniger wilde Atlantische Lachse denn je. In den meisten Flüssen fehlt er – die Lachse werden schon im Meer weggefangen.
Die Bedingungen in den Lachsfarmen haben sich gebessert, wenn sie auch nicht optimal sind. Der Antibiotika-Einsatz konnte durch Impfungen stark reduziert werden, ein völliger Verzicht auf Antibiotika ist leider nicht möglich. Daher sind wir auch in Kontakt mit ökologisch ausgerichteten Farmen. Allerdings sind diese Bio-Lachse leider noch nicht in großen Mengen verfügbar und nur im Räucherlachs- oder Tiefkühlbereich erhältlich.
Den sehr häufig angebotenen Chilenischen Lachs lehnen wir ab. Dieser kann sehr viel günstiger angeboten werden, jedoch sind in Chile die Zuchtbestimmungen nicht sehr streng und es wird bis zur  einer 2-tausendfachen Menge an Antibiotika eingesetzt!

Übersicht über die Fanggebiete finden Sie hier

27. Januar 2012
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Fettsäurezusammensetzung unserer Egle Pflanzenöle

In unserem Beratungsalltag wurde schon häufig die Frage nach den Fettsäuren in unseren Egle Pflanzenölen gestellt.
Daher bieten wir Ihnen hier als besonderen Service eine Übersicht unseres Pflanzenölsortiments inklusive der Gehalte an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

Bitte beachten Sie: Die in der Tabelle angegebenen durchschnittlichen Fettsäure-Gehalte unterliegen natürlichen Schwankungen und variieren unter anderem je nach Saatgut und Anbaugebiet.

13. Januar 2012
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Omega-3- Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren

Warum leben die Eskimos so gesund? Sind Omega-3-Fettsäuren wirklich so wichtig? Und was ist mit den anderen Fettsäuren? Olivenöl wurde doch immer als so gesund gelobt, war das nur ein Trend? Welche Fette sind denn jetzt zu empfehlen?

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren fassen sowohl die Omega-3 als auch die Omega-6-Fettsäuren zusammen. Beides sind essentielle (lebensnotwendige) Fettsäuren und somit wichtig für unseren Körper, die mit unserer Nahrung aufgenommen werden müssen. Wichtig dabei ist, dass wir keine dieser beiden Fettsäuren vernachlässigen sollen. Auch wenn die Omega-3-Fettsäuren für ihre wichtigen Funktionen im Körper besonders hervorgehoben werden, heißt das nicht, dass wir nur Omega-3-Fettsäuren benötigen.

Wir nehmen nur allgemein zu geringe Mengen Omega-3-Fettsäuren auf – das liegt hauptsächlich daran, dass es wenige Quellen für Omega-3-Fettsäuren gibt. Wir benötigen zwar nur die geringe Mindestmenge von ca. 1-2 g am Tag – das entspricht etwa 44 g Lachs, 40 g Thunfisch oder 45 g Makrele.  Seefische sind die besten Lieferanten für Omega-3-Fettsäuren. Deswegen sollte man auch 2-3 mal die Woche Seefisch essen (Auch wenn Fisch noch andere ernährungsphysiologische Vorteile hat: Jodquelle, hochwertige Eiweißquelle).

In der fünffachen Menge sollten wir aber die Omega-6-Fettsäuren aufnehmen, also mindestens 5-10 g. Omega-6-Fettsäuren sind in vielen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, die beste Quelle sind natürlich die pflanzlichen Öle oder Nüsse, aber auch z.B. Haferflocken enthalten Omega-6-Fettsäuren

Und warum wird Olivenöl so empfohlen?

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind sehr anfällig gegen oxidative Veränderungen. Das zeigt sich bei den Ölen, wenn sie ranzig werden. Auch im Körper neigen die ungesättigten Fettsäuren dazu, „ranzig“ zu werden.

Die einfach ungesättigten Fettsäuren (Omega-9-Fettsäuren)  sind dagegen nicht so anfällig gegen Oxidation, übernehmen aber auch wichtige Aufgaben im Körper und haben nicht die ungünstigen Eigenschaften wie gesättigte Fettsäuren und gehärtete Fette. Deshalb wird empfohlen, ein drittel der Fettsäuren mit einfach ungesättigten Fettsäuren abzudecken.

Aus diesen Gründen wird empfohlen, häufiger Olivenöl und auch Rapsöl zu verwenden. Beide Öle haben einen hohen Anteil einfach ungesättigter Fettsäuren. Aber auch die “high-oleic“-Sorten von Distel- und Sonnenblumenöl enthalten einen sehr großen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren und sind deshalb Öle mit den empfohlenen stabileren Fettsäuren.

Das bedeutet, dass bei einer durchschnittlich empfohlenen Kalorienaufnahme von 2000 kcal für Frauen maximal 22 g gesättigte Fettsäuren, mindestens 22 g einfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-9-Fettsäuren) und maximal 22 g mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6 und Omega-3) aufgenommen werden sollten (dies entspricht ca. 18,5 g Omega-6-Fettsäuren und 3,7 g Omega-3-Fettsäuren).

12. Dezember 2011
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Woran erkenne ich echtes Vollkornbrot?

Die Empfehlungen für eine vollwertige und gesunde Ernährung schließen den regelmäßigen Verzehr von Vollkornprodukten mit ein. Diese versorgen unseren Körper u. a. mit Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Eine häufig gewählte Vollkornvariante neben Vollkornnudeln und Vollkornmüsli ist das Vollkornbrot. Ein echtes Allround-Talent, da man es sowohl auf süße (mit Honig oder Konfitüre) als auch auf herzhafte Art (mit Käse, Wurst oder pikanten Aufstrichen) verzehren kann.

Aber nur wo „Vollkorn“ drauf steht ist auch „Vollkorn“ drin. Brote mit einem hohen Körneranteil weisen nicht zwangsläufig auf die Verwendung von Vollkornmehl oder -schrot hin. Sonnenblumenkerne machen also aus einem Weißbrot kein Vollkornbrot. Häufig verbergen sich hinter Brotnamen wie „Kraftkorn“, „Mehrkorn“ oder „Vollwert“ Weißmehle (Mehle mit hohem Ausmahlungsgrad) die mit verschiedenen Körnern und Saaten gemischt bzw. bestreut wurden. Sie haben dadurch zwar einen ernährungs-physiologischen Vorteil gegenüber reinen Weißmehlprodukten, aber es geht eben noch besser. „Vollkorn“ darf sich ein Brot oder Brötchen nur nennen, wenn das Brot/Brötchen zu 90% aus Roggen- und Weizenvollkornerzeugnissen in beliebigem Verhältnis zueinander hergestellt wird. Bis zu 10 % sind andere Mehle mit geringerem Ausmahlgrad zulässig (nach den Leitsätzen 2010, Deutsches Lebensmittelbuch).

Auch wenn das verwendete Getreide aus dem ganzen Korn (inklusive der Randschichten) stammt, ist es ist möglich, Vollkornbrot zu essen, ohne auch nur ein Korn oder eine Saat zu sehen – das verwendete Mehl macht’s! Je nachdem, ob nur gemahlene oder auch ganze, geschrotete oder flockierte Körnern verwendet wurden. Die meisten Kunden bevorzugen jedoch die Zugabe von ganzen Sonnenblumenkernen, Leinsamen und Co.

Und noch etwas: Vollkornbrot ist von Natur aus saftiger und etwas länger haltbar als Produkte aus Auszugsmehl!

4. November 2011
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Palmfett in Egle Lebens-Mitteln

In unseren Egle Lebens-Mitteln setzen wir verschiedene pflanzliche Fette ein. Dazu gehören nicht nur unsere hochwertigen Pflanzenöle aus Sonnenblume, Raps und Distel sondern auch Palm- und Kokosfett.

Palmfett steht seit einiger Zeit wegen seiner ökologischen Problematik bezüglich des Plantagenanbaus in der Kritik. So werden in einigen Anbauländern Regenwaldflächen abgeholzt, um der wachsenden Nachfrage nach Palmöl mittels großflächigen Anbaus nachzukommen.

Wir verfolgen aufmerksam die Diskussion um den Einsatz von Palmfett in der Lebensmittelproduktion. Bislang ist die Verwendung von Palmfett aus ökologischer Landwirtschaft die beste Wahl, wenngleich auch hier noch Handlungsbedarf besteht. Daher verwenden wir ausschließlich Palmfett aus ökologischer Landwirtschaft in unseren Produkten. Selbiges kommt aus Kolumbien, von ökologisch bewirtschafteten Palmplantagen. Vor Ort wird regelmäßig die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben (EU-Öko-Verordnung) von unabhängigen Kontrollbehörden geprüft.

Vor einigen Jahren hat der WWF den sogenannten Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO – Roundtable on Sustainable Palm Oil) ins Leben gerufen. Dieser soll nachhaltige Anbaumethoden für Palmöl fördern und die Umweltschädigung eingrenzen. Wir prüfen derzeit, ob wir alle unsere Produkte mit Palmfett auf RSPO-Qualität umstellen können. Bislang besitzen bereits 95% unserer palmölhaltigen Lebensmittel RSPO-Qualität.

Gerne würden wir auf den Einsatz von Palmfett in unseren Lebens-Mitteln ganz verzichten und ausschließlich pflanzliche Öle einsetzen. Pflanzliche Öle sind jedoch flüssig und somit nicht für alle Produktgruppen geeignet (z. B. für unser pflanzliches Schmalz). Für die Herstellung dieser Produkte ist ein Fett notwendig, welches bei Zimmertemperatur fest ist. Sicher besteht die Möglichkeit, pflanzliche Öle zu härten und so in einen festen Zustand zu überführen. Jedoch entstehen bei der Fetthärtung unter anderem unerwünschte Transfettsäuren, welche sich ungünstig auf den Cholesterinspiegel auswirken können und somit nicht in eine fett- und cholesterinbewusste Ernährung passen. Die andere pflanzliche Alternative zu Palmfett wäre Kokosfett, jedoch besitzt dieses Fett einen Eigengeschmack, welche in den jeweiligen Produkten nicht immer erwünscht ist.

21. Oktober 2011
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Hefeextrakt und Glutamat

Nach wie vor ist das Thema Geschmacksverstärker in aller Munde. Wir haben bereits zwei Artikel zum Thema hier in unserem Egle-Blog veröffentlicht: „Was ist der Unterschied zwischen Hefeextrakt und Glutamat“ und „Themenwoche Essen ist Leben im ARD“. Einige Leser haben sich auch an der Diskussion mittels Kommentaren beteiligt oder bitten telefonisch um Klarheit.

Für uns ist das Thema somit auch noch kein alter Hut, weshalb wir an dieser Stelle kurz auf eine weitere Stellungnahme aus dem Internet aufmerksam machen möchten. Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) hat auf seiner Homepage den Unterschied zwischen Hefeextrakt wie folgt erklärt: „Hefeextrakt ist eine altbekannte traditionelle Zutat, die ein Lebensmittel würzt. Es bringt eine spezielle Würznote hinein – umami genannt – die zu diesen Lebensmitteln gut passt. [...] Glutamat ist ein hergestellter Zusatzstoff. Es bezeichnet die reine Glutaminsäure oder eines ihrer fünf Salze. Sie verstärken den Geschmack anderer Lebensmittel, ohne dass sie selbst einen Eigengeschmack haben. [...] Hefeextrakt gibt also Geschmack, unterscheidet sich aber von der Zusatzstoffklasse der Geschmacksverstärker. Das ist in etwa so wie sich eine Apfelsine und das reine Vitamin C unterscheiden. Die Apfelsine enthält viel Vitamin C, ist aber etwas anderes als Vitamin-C-Pulver.“

Den vollständigen Artikel des BLL können sie hier lesen.

7. Oktober 2011
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Der Welt-Vegetariertag am 1. Oktober 2011

Der Weltvegetariertag ist ein internationaler Aktionstag, der seit 1977 immer am 1. Oktober stattfindet. Er wurde anlässlich des Welt-Vegetarier-Kongresses 1977 in Schottland von der “North American Vegetarian Society” eingeführt, um Vorzüge der vegetarischen Lebensweise bekannter zu machen.

Der Vegetarismus ist heute weit mehr als nur eine Ernährungsweise – er wird häufig als Weltanschauung verstanden und gelebt. Die Menschheit ernährte sich über Millionen von Jahren vor allem aus Gründen des Angebotes ausschließlich vegetarisch. Ein gewisser Teil der Bevölkerung tut dies heute noch: aus den verschiedensten Gründen.

Gründe für eine vegetarische Ernährung:

Die ethisch religiösen Gründe und die gesundheitlichen Gründe sind die wichtigsten angeführten Überlegungen der Vegetarier. Eine Hinwendung zum Vegetarismus erfolgt dabei meist nicht spontan sondern schrittweise.

ethische / religiöse Gründe:

  • Töten als Unrecht / Sünde
  • Fleischverzehr als religiöses Tabu
  • Lebensrecht für Tiere
  • Mitgefühl mit Tieren
  • Ablehnung der Massentierhaltung
  • Ablehnung der Tötung als Beitrag zur Gewaltfreiheit der Welt
  • Ablehnung des Verzehrs tierischer Nahrung als Beitrag zur Lösung des Welthungerproblems

gesundheitliche Gründe:

  • allgemeine Gesunderhaltung
  • erleichtert eine Gewichtsreduktion
  • Prophylaxe und Heilung verschiedener Krankheiten (z.B. Fettstoffwechselstörungen, Gicht)
  • Lebensmittelskandale (BSE, Dioxine in Tierfuttermittel, etc.)

Soziale Gründe:

  • Erziehung
  • Gewohnheit
  • Gruppeneinflüsse

Ökonomisch:

  • Begrenzte finanzielle Möglichkeiten
  • Sparen für andere Werte als Ernährung

Ökologisch:

  • Verminderung der durch Massentierhaltung bedingten Umweltbelastung

Formen des Vegetarismus:

Bezeichnung Meiden von*:
Ovo-Vegetarier Fleisch, Fisch, Milch
Lakto-Vegetarier Fleisch, Fisch, Eier
Ovo-Lakto-Vegetarier Fleisch, Fisch
Veganer Alle vom Tier stammenden Lebensmittel

(Fleisch, Fisch, Milch, Eier, Honig)

* Bei allen Lebensmitteln sind auch die jeweils daraus hergestellten Produkte eingeschlossen.

Ernährungsphysiologische Bewertung:

Allgemein Positiv:
Vegetarier überschreiten seltener als Mischköstler die empfohlene Aufnahme an Nahrungsenergie, die Fettmenge wird zwar ähnlich der Mischköstler leicht überschritten, jedoch werden mehr einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren aufgenommen. Die Cholesterinaufnahme ist meist geringer als bei Mischköstlern.

(Ovo-)Lakto-Vegetarismus:
Bei einer vollwertigen gut zusammengestellten Nahrungsmittelauswahl ist die Ovo-Lakto-Vegeratische Ernährung als Dauerkost geeignet und weist zahlreiche positive Gesundheitswirkungen auf (seltener Übergewicht, weniger Bluthochdruck, geringeres Diabetes-, Gicht-, Krebs-, und Herzkreislauf-Erkrankungsrisiko). Bei einem erhöhten Nährstoffbedarf (Kinder, Schwangere, Stillende) kann die Versorgung von einzelnen Nährstoffen (Vitamin B12, Eisen, Jod, Zink) kritisch werden.

Veganismus:
Für Erwachsene bei sehr sorgfältiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel als Dauerkost geeignet. Für Kinder und andere Risikogruppen sind ggf. Nährstoffergänzungen notwendig (Vit. D für gestillte Säuglinge, Vit. B12, Vit. B2, Calcium, Eisen, Zink und Jod).
Einige positive Gesundheitswirkungen.

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Quelle: Alternative Ernährungsformen; Leitzmann, Keller, Hahn; Hippokrates 2005

30. September 2011
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Warum steht das Wort “cholesterinfrei ” nicht mehr auf der Verpackung?

Seit Januar 2010 ist ein neues EU-Gesetz in Kraft getreten (EU Health Claims Verordnung). Seitdem ist es grundsätzlich nicht mehr erlaubt, Lebensmittel mit „cholesterinfrei“ zu kennzeichnen.

Daher geben wir inzwischen für alle unsere Lebensmittel den Gehalt an Cholesterin in mg/100g an. Diese Angabe können Sie aus der Nährwerttabelle auf dem Produkt entnehmen. Oft geben wir den Cholesteringehalt auch in der Produktinformation mit an.

Ein Cholesteringehalt von bis zu 5 mg/100g Lebensmittel galt bis dato als cholesterinfrei. Eine Aufnahme von maximal 250-300 mg Cholesterin pro Tag sollte nicht überschritten werden (http://www.herzstiftung.de/Cholesterin.html).

16. September 2011
Kategorie: Häufige Fragen

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